"Miteinander zu sauberem Wasser" – GRoW-Projekt TRUST präsentiert Abschlussbericht

25.05.2021

Das GRoW-Projekt TRUST zieht nach vier Jahren angewandter Forschung Bilanz. In seinem Abschlussbericht präsentiert das Projekt integrierte Lösungskonzepte und Planungswerkzeuge für ein nachhaltiges Wassermanagement in Regionen mit Wassermangel.

Im GRoW-Projekt TRUST arbeiteten Forscherinnen und Forscher der Universität Stuttgart, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des DVGW-Technologiezentrums Wasser (TZW) gemeinsam mit verschiedenen Praxispartnern im Einzugsgebiet des Río Lurín in Lima, Peru. Sie gingen der Frage nach, wie in Wassermangelregionen eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung für Bevölkerung, Landwirtschaft und Industrie sichergestellt werden kann. Zu diesem Zweck kombinierten sie Konzepte aus den Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften, und bezogenen Betroffene auf der Lokal- und Regionalebene aktiv in das Forschungsdesign ein.

Die Forscherinnen und Forscher kreierten durch Erhebungen und Messstationen eine solide Datenbasis über die Wassersituation vor Ort. Zudem wurden Bildungskampagnen durchgeführt, um das Bewusstsein der Lokalbevölkerung für den Wert von Wasser zu steigern und auf wasserbezogene Gesundheitsrisiken aufmerksam zu machen.

Um in der Wassermangelregion Nutzungskonflikte zwischen Landwirtschaft, Industrie und Bevölkerung zu vermeiden, wurden Wege für eine gemeinsame Wasserwirtschaftsplanung aufgezeigt. Hierfür entwickelten die Forscherinnen und Forscher eine Methode, mit der die Synergie und Konsistenz verschiedener Maßnahmenbündel gemessen sowie Nachhaltigkeitseffekte und Robustheit unter Unsicherheit bewertet werden können.

TRUST präsentiert seine Ergebnisse in einem Abschlussbericht, der in fünf Thesen und insgesamt 20 Empfehlungen für die Bereiche Wasserressourcen, Wassernutzung und Wassermanagement mündet. Lesen Sie den gesamten Abschlussbericht hier (Englisch) und eine Zusammenfassung hier (Deutsch). Eine Pressemitteilung der Universität Stuttgart finden Sie hier.