Steuerungskompetenz im Wassersektor

Allein das Wissen um die globalen Herausforderungen im Wassersektor reicht nicht aus, um zu konkreten Zustandsverbesserungen zu gelangen. Forschung und Praxis der letzten Jahrzehnte haben klar gezeigt, dass trotz verfügbarer Technologien die Aufnahme und Umsetzung einer effizienten, gerechten und nachhaltigen Wasserbewirtschaftung nur stark verzögert erfolgt. Probleme in der Umsetzung ergeben sich nicht nur durch einen Mangel an Kompetenz und Akzeptanz, sondern sind auch eine Frage der Anreizmechanismen für eine effiziente und nachhaltige Wassernutzung. Für die Erfüllung anspruchsvoller internationaler Ziele, wie z.B. der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen, werden in vielen Ländern wesentliche Veränderungen in der Verwaltungspraxis notwendig.

Im Fokus der Fördermaßnahme GRoW steht im Themenfeld "Steuerungskompetenz im Wassersektor" die Entwicklung von Methoden, mit denen Handlungswissen effektiv vermittelt werden kann. Dabei ist es wichtig, den angestrebten Fortschritt bei den genannten Veränderungen zu messen und zu dokumentieren. Speziell für das multi-dimensionale Konzept der Nachhaltigkeit sind geeignete Kennzahlen zu identifizieren und ihre Anwendbarkeit nachzuweisen.

Zu diesem Themenfeld forschen im Rahmen von GRoW folgende Verbundvorhaben: